Ratgeber · Wissen & Tradition

Christkind oder Weihnachtsmann: Wer bringt die Geschenke?

Im Norden der Weihnachtsmann, im Süden das Christkind: woher die Grenze kommt.

  • 2 Min. Lesezeit
  • Aktualisiert am
  • Aus über 200 Familienbesuchen
Der Weihnachtsmann bei einer festlichen Feier mit Gästen

Kurz gesagt

In Nord- und Ostdeutschland bringt traditionell der Weihnachtsmann die Geschenke, im Süden und Westen eher das Christkind. Das Christkind geht auf Martin Luther zurück, der den Gabenbringer im 16. Jahrhundert vom Nikolaustag auf Weihnachten verlegte. Heute mischen sich die Traditionen, und viele Familien sagen einfach: Beide helfen zusammen.

Wer bringt die Geschenke?

WeihnachtsmannChristkind
  • Weihnachtsmann an Heiligabend: Berlin, Hamburg, Sachsen, der ganze Norden
  • Christkind an Heiligabend, oft mit Nikolausbesuch am 6. Dezember: Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland
Traditionelle Schwerpunkte. Heute mischen sich die Bräuche, besonders in Großstädten.

Wer bringt wo die Geschenke?

Eine feste Grenze gibt es nicht, aber eine klare Tendenz. In Berlin, Hamburg, Sachsen, Brandenburg und dem ganzen Norden klingelt an Heiligabend der Weihnachtsmann. In Bayern, Baden-Württemberg, im Rheinland und in vielen katholisch geprägten Regionen bringt das Christkind die Geschenke, unsichtbar und meist mit einem Glöckchen als Zeichen.

Woher kommt das Christkind?

Bis zur Reformation brachte der heilige Nikolaus am 6. Dezember die Gaben. Martin Luther lehnte die Heiligenverehrung ab und rückte stattdessen den „Heiligen Christ“ in den Mittelpunkt, der zu Weihnachten beschenkt. Daraus wurde das Christkind, dargestellt als engelsgleiche Gestalt mit Flügeln und Goldkrone. Ausgerechnet in den katholischen Regionen wurde es später besonders beliebt.

Und woher kommt der Weihnachtsmann?

Der Weihnachtsmann ist eine Weiterentwicklung des Nikolaus. Im 19. Jahrhundert wurde er in Deutschland und Amerika zur weltlichen Figur mit Mantel, Bart und Geschenkesack. Er setzte sich zuerst in den protestantischen Regionen im Norden und Osten durch.

Beides geht: so verbinden Familien die Traditionen

  • Der Nikolaus kommt am 6. Dezember persönlich, das Christkind bringt an Heiligabend die Geschenke
  • Der Weihnachtsmann ist der Helfer des Christkinds und trägt den schweren Sack
  • Ein Elternteil kommt aus dem Norden, eines aus dem Süden: Dann besuchen eben beide

Häufige Fragen

Alles, was Eltern wissen möchten

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns an hallo@weihnachtsmannzentrale.com.

Bringt in Bayern das Christkind oder der Weihnachtsmann die Geschenke?

Traditionell das Christkind. In Städten wie München mischen sich die Traditionen heute aber, und viele Familien buchen zusätzlich den Nikolaus für den 6. Dezember.

Wie sieht das Christkind aus?

Meist als Kind oder junge Frau in weißem oder goldenem Gewand mit Flügeln und Krone. Beim Nürnberger Christkindlesmarkt tritt jedes Jahr ein gewähltes Christkind auf.

Kostenlos und unverbindlich

Jetzt Ihren Wunschtermin anfragen

Ein kurzes Formular, fertig. Direkt danach erhalten Sie Ihren Link zum Briefing, und unsere Weihnachtselfen melden sich persönlich und bestätigen das Zeitfenster.

  • Endpreis 150 € inklusive MwSt. und Anfahrt
  • Zwei-Stunden-Fenster zur Wahl, stündlich von 10 bis 24 Uhr
  • Bar beim Besuch oder vorab online bezahlen
  • 15 % Rabatt für Sie und die Familie, die uns empfohlen hat

Kostenlos anfragen

Dauert 30 Sekunden
An welchem Tag?

Kostenlos und unverbindlich · Bezahlen erst beim Besuch

Namen der Kinder und alles Weitere klären wir danach im Briefing. Datenschutz

Der Weihnachtsmann geht abends durch eine verschneite Straße mit beleuchteten Fenstern

Die Zeitfenster sind begrenzt

Sichern Sie sich Ihren Wunschtermin

Erfahrungsgemäß sind an Heiligabend die Zeitfenster zwischen 16 und 20 Uhr zuerst vergeben. Die Anfrage ist kostenlos.