Ratgeber · Mit Kindern

Wenn das Kind Angst vor dem Weihnachtsmann hat

Warum Angst ganz normal ist und wie der Besuch trotzdem schön wird.

  • 2 Min. Lesezeit
  • Aktualisiert am
  • Aus über 200 Familienbesuchen
Porträt eines Weihnachtsmanns mit echtem weißem Bart im roten Samtmantel

Kurz gesagt

Angst vor dem Weihnachtsmann ist bei Kindern zwischen ein und drei Jahren ganz normal: Ein großer, fremder Mann mit Bart und lauter Stimme ist erst einmal ungewohnt. Helfen Sie Ihrem Kind mit Bilderbüchern und Fotos vorab, lassen Sie es beim Besuch auf dem Arm und bitten Sie den Weihnachtsmann, sich hinzusetzen und leise zu sprechen. Zwingen Sie Ihr Kind zu nichts.

Wie Kinder den Weihnachtsmann erleben

Staunen auf dem ArmVor allem für die Familie0–2 Jahre
Behutsam startenNeugier wächst, oft erst schüchtern2–4 Jahre
Die magischen JahreHier wirkt der Besuch am stärksten4–9 Jahre
Die EingeweihtenSpielen für Geschwister mit9–12 Jahre
Erfahrungswerte aus über 200 Familienbesuchen. Jedes Kind ist anders.

Warum Kinder Angst vor dem Weihnachtsmann haben

Zwischen etwa acht Monaten und drei Jahren fremdeln Kinder besonders stark. Der Weihnachtsmann ist dann gleich doppelt fremd: Sein Gesicht ist unter Bart und Mütze kaum zu erkennen, und er ist plötzlich mitten im Wohnzimmer. Das ist kein Zeichen, dass etwas schiefläuft, sondern eine gesunde Vorsicht.

So bereiten Sie Ihr Kind vor

  • Ein paar Tage vorher ein Bilderbuch über den Weihnachtsmann vorlesen
  • Fotos oder kurze Videos zeigen: So sieht er aus, so klingt er
  • Ankündigen statt überraschen: „Vielleicht klingelt heute der Weihnachtsmann. Er ist ganz lieb.“
  • Ein vertrautes Lied üben, das alle zusammen singen können

Was beim Besuch hilft

  • Das Kind bleibt auf dem Arm oder Schoß von Mama oder Papa
  • Der Weihnachtsmann setzt sich hin und spricht leise, statt laut „Ho, ho, ho“ zu rufen
  • Erst die Geschwister begrüßen, das ängstliche Kind schaut zu und kommt von selbst
  • Kein Schoß, kein Gedicht, kein Foto auf Kommando
  • Ein kleines Geschenk ablegen, statt es dem Kind direkt hinzuhalten

Wenn die Tränen trotzdem kommen

Dann ist das in Ordnung. Ein erfahrener Weihnachtsmann bleibt ruhig, verabschiedet sich freundlich von diesem Kind und widmet sich den anderen. Oft schaut das Kind nach wenigen Minuten wieder neugierig hervor. Und im nächsten Jahr ist dasselbe Kind häufig das, das am lautesten „Weihnachtsmann!“ ruft.

Tragen Sie es ins Briefing ein

Wenn Sie im Briefing vermerken, dass ein Kind ängstlich ist, stellt sich unser Weihnachtsmann darauf ein: leiser Auftritt, mehr Abstand und viel Geduld.

Häufige Fragen

Alles, was Eltern wissen möchten

Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns an hallo@weihnachtsmannzentrale.com.

Ab welchem Alter verschwindet die Angst?

Bei den meisten Kindern zwischen drei und vier Jahren. Dann überwiegt die Neugier, und der Weihnachtsmann wird zum Höhepunkt des Abends.

Soll ich den Besuch absagen, wenn mein Kind Angst hat?

Meist nicht. Mit etwas Abstand und einem ruhigen Weihnachtsmann wird der Besuch fast immer ein schöner Moment, auch für Geschwister und Großeltern.

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Der Weihnachtsmann geht abends durch eine verschneite Straße mit beleuchteten Fenstern

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