Ratgeber
Weihnachtsmann-Besuch vorbereiten: die Checkliste
Aktualisiert am 30. Oktober 2026
Zwei bis drei Wochen vorher
- Termin anfragen und Zeitfenster bestätigen lassen. Erfahrungsgemäß sind an Heiligabend die Fenster zwischen 16 und 20 Uhr zuerst vergeben.
- Mit der Familie klären, wer an Heiligabend da ist. Großeltern, Cousins und Cousinen kann der Weihnachtsmann gleich mit ansprechen.
- Überlegen, wo die Bescherung stattfindet und wo der Weihnachtsmann stehen oder sitzen soll.
Das Briefing: Was der Weihnachtsmann wissen sollte
Der schönste Moment ist, wenn der Weihnachtsmann ein Kind beim Namen nennt und weiß, dass es in diesem Jahr Fahrradfahren gelernt hat. Dafür braucht er Ihre Hilfe. Tragen Sie für jedes Kind ein:
- Vorname, Alter und gegebenenfalls Spitzname
- Zwei bis drei Dinge, auf die es stolz sein kann: Schwimmabzeichen, erster Schultag, ein neues Geschwisterchen
- Eine sanfte Ermahnung, falls gewünscht, etwa beim Zähneputzen oder Aufräumen. Liebevoll, nie beschämend.
- Hinweise zu Ängsten oder Besonderheiten, damit der Weihnachtsmann behutsam vorgehen kann
Die Geschenke in den Sack bringen
Bewährt hat sich eine Tasche mit den Geschenken, die Sie kurz vor dem Zeitfenster vor die Tür, in den Hausflur oder zu Nachbarn stellen. Beschriften Sie jedes Geschenk gut lesbar mit dem Namen des Kindes. Der Weihnachtsmann packt alles in seinen Sack und bringt es mit hinein.
Planen Sie pro Kind ein oder zwei Geschenke für die Übergabe ein. Der Rest kann wie gewohnt unter dem Baum liegen.
Am Tag selbst
- Klingel, Hausnummer und Aufgang im Briefing notieren, im Altbau auch Seitenflügel oder Hinterhaus
- Kinder in der Nähe der Tür beschäftigen, damit der Auftritt nicht schon im Treppenhaus auffällt
- Handy für Fotos und Video bereitlegen und eine Person bestimmen, die filmt
- Kleinere Kinder vorher nicht übermüden: ein Zeitfenster vor dem Abendessen ist oft ideal
Was Sie den Kindern vorher erzählen
Weniger ist mehr. Ein Satz wie „Vielleicht schaut der Weihnachtsmann heute bei uns vorbei“ reicht. Erzählen Sie kleinen Kindern, dass er freundlich ist und sich über ein Lied oder Gedicht freut, aber niemand etwas aufsagen muss.

